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Content Credentials (C2PA) Reader

Laden Sie eine Datei, um deren C2PA-Herkunfts-Manifest zu lesen, falls vorhanden. Alles bleibt auf Ihrem Gerät.

So funktioniert Content Credentials (C2PA) Reader

C2PA Reader parst das in ein Bild oder eine Mediendatei eingebettete Content-Credentials-Manifest und zeigt an, was das Manifest deklariert, in Ihrem Browser, ohne die Datei irgendwo hochzuladen. Wenn Credentials vorhanden sind, zeigt das Tool die unterzeichnende Entität, den Zeitstempel der Unterzeichnung, das verwendete Tool oder Gerät und alle deklarierten Bearbeitungsaktionen wie Zuschneiden, Filter oder generativen Füllung an. Die Validierung bestätigt, dass die kryptografische Signatur des Manifests zum Zeitpunkt des Lesens intakt ist.

Wichtige Grenzen: Dieses Tool berichtet nur die Signale, die tatsächlich in der Datei vorhanden sind. Wenn kein C2PA-Manifest gefunden wird, bedeutet das, dass die Datei keine Content Credentials trägt; Abwesenheit ist kein Beweis für Manipulation oder KI-Generierung. Das Tool erkennt keine KI-generierten Inhalte. Eine gültige Signatur bestätigt, dass das Manifest seit seiner Unterzeichnung nicht verändert wurde; es zertifiziert nicht, dass der Bildinhalt selbst authentisch oder korrekt ist.

So wird Content Credentials (C2PA) Reader verwendet, Schritt für Schritt

  1. Legen Sie ein Bild (JPEG, PNG, HEIC, WebP) oder eine Mediendatei, die Content Credentials tragen kann, auf die Ablagezone.
  2. Das Tool parst ein eingebettetes C2PA-Manifest und zeigt die unterzeichnende Entität, Zeitstempel, deklariertes Tool und Bearbeitungsaktionen an.
  3. Überprüfen Sie das Protokoll der deklarierten Aktionen, um zu sehen, was das Manifest über die Geschichte der Datei aufzeichnet.
  4. Beachten Sie, ob die kryptografische Signatur korrekt validiert oder eine Abweichungswarnung anzeigt.

Häufige Anwendungsfälle

  • Journalistische Verifizierung: Prüfen, ob ein Quellbild Content Credentials von einer bekannten Kamera oder einem Nachrichtendienst trägt, bevor es veröffentlicht wird.
  • Bildagentur-Workflow: Bestätigen, dass von Partner-Fotografen eingereichte Bilder mit C2PA-Behauptungen intakte Signaturen haben.
  • Content-Plattform-Prüfung: Die deklarierte Bearbeitungshistorie eines Bilds prüfen, bevor es auf einer Plattform angezeigt wird, die Provenienz-Daten anzeigt.
  • Forschung: Erforschen, welche Datenfelder verschiedene Kameras, Telefone und KI-Generatoren in ihren C2PA-Manifesten aufzeichnen.

Häufig gestellte Fragen

Was genau wird in einem C2PA-Manifest gespeichert?

Ein C2PA-Manifest kann enthalten: die Identität der unterzeichnenden Entität (Kamerahersteller, Software-Herausgeber oder Plattform), einen kryptografischen Hash des Assets zum Zeitpunkt der Unterzeichnung, den Unterzeichnungs-Zeitstempel, das Tool oder Gerät, das die Credentials generiert hat, und ein Protokoll deklarierter Bearbeitungsaktionen (wie Zuschneiden, Farbanpassung oder generative Füllung). Der Inhalt jedes Manifests hängt vollständig davon ab, was das Tool des Erstellers zu aufzuzeichnen und zu unterzeichnen entschieden hat; es gibt kein zwingend erforderliches Minimum.

Wenn eine Datei kein C2PA-Manifest hat, bedeutet das, dass sie manipuliert wurde?

Nein. Die überwiegende Mehrheit der Bilder im Internet wurde von Tools erstellt oder verarbeitet, die keine C2PA-Credentials hinzufügen. Das Fehlen eines Manifests sagt nichts darüber aus, ob das Bild authentisch, verändert oder KI-generiert ist. Es bedeutet einfach, dass die Datei nicht von einem C2PA-fähigen Tool verarbeitet wurde oder dass die Credentials in einem späteren Schritt entfernt wurden.

Kann der C2PA Reader bestätigen, ob ein Bild von einem KI-Generator erstellt wurde?

Nur wenn der KI-Generator eine spezifische Behauptung in diesem Sinne im Manifest hinzugefügt und unterzeichnet hat. Einige Generatoren zeichnen tatsächlich eine 'ai.generated'-Behauptung in ihrem C2PA-Manifest auf. Aber das Fehlen dieser Behauptung kann nicht als Beweis dafür behandelt werden, dass das Bild nicht KI-generiert ist. Das Tool liest und zeigt an, was deklariert wird; es macht keine eigenständigen Urteile über Inhalte.

Was bestätigt die Signaturvalidierung tatsächlich?

Die Validierung prüft, dass die kryptografische Signatur im Manifest mathematisch konsistent mit dem Inhalt zum Zeitpunkt des Lesens ist. Eine gültige Signatur bedeutet, dass das Manifest seit seiner Unterzeichnung nicht verändert wurde. Sie garantiert nicht, dass der Bildinhalt korrekt ist oder dass die deklarierten Bearbeitungsaktionen vollständig sind; die unterzeichnende Partei kontrolliert, was aufgezeichnet wird.

Sendet der C2PA Reader meine Datei zur Analyse des Manifests an einen Server?

Nein. Das Manifest wird von einer JavaScript-Bibliothek in Ihrem Browser-Tab geparst. Ihre Datei wird in den lokalen Arbeitsspeicher gelesen, die C2PA-Datenstruktur wird dort dekodiert, und nichts wird an Sunastys Server oder Dritte übertragen. Die Datei verlässt Ihr Gerät zu keinem Zeitpunkt während der Prüfung.

Welche Dateiformate können C2PA-Content-Credentials tragen?

C2PA-Credentials können in JPEG, PNG, HEIC, WebP, MP4 und PDF-Dateien eingebettet werden, unter anderem. Der Standard ist format-agnostisch, aber die Verbreitung variiert: Die meisten Verbraucherkameras und einige KI-Bildgeneratoren erzeugen derzeit JPEG mit eingebetteten Manifesten. WebP- und HEIC-Unterstützung wächst, da Plattformen sie hinzufügen.